Ostseepokal 2014

Hanna, Tina, Robby und Markus treten an beim 23. Ostseepokal 2014

Es ist Pfingsten. Das heißt für unsere Trampoliner: Auf nach Sörup zum Ostseepokal. Der Ostseepokal ist ein internationaler Wettkampf, bei dem die M6 schon zur Mindestanforderung gehört. Dieses Jahr waren Gäste aus England, Österreich, den Niederlanden und ganz Deutschland dabei. Insgesamt gingen 336 Teilnehmer aus 53 Vereinen an den Start. Selbstverständlich gibt es für die 10 Besten ein Finale, welches wieder bei Null Punkten beginnt.
Unser Team war super gut aufgestellt: 4 Aktive wurden von 4 Trainern begleitet, sprich, jeder Aktive bekam seinen eigenen persönlichen Coach.

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Samstag - Einzelwettkampf:

Morgens um 8:00 Uhr treffen sich alle in der Halle zum Einturnen. Es herrscht noch ein allgemein ruhiges Treiben. Es ist halt noch früh. Aber die Springer sind gut drauf und motiviert.

10:00 Uhr. Es ist soweit. Die Halle hat sich gefüllt, die Stimmung ist super und der Wettkampf beginnt. Zu Helene’s „Atemlos“ marschieren die drei Kampfgerichte, alle ordentlich gekleidet im Anzug, ein. Gleich im Anschluss folgen die ersten Gruppen mit dem Einmarsch.
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Von uns macht Hanna den Anfang. Hannas Klasse besteht aus den Jahrgängen 2000 und 1999 und hat 34 Teilnehmer. Jede Klasse wird immer in Gruppen mit 10 Aktiven geteilt. Hanna startet als erste in der dritten Gruppe. Coach Jenny begleitet sie. Hanna springt eine tolle Pflicht. Und da in diesem Wettkampf die Sprungzeit (Time of Flight, ToF) gemessen und gezählt wird, kann sie wertvolle zusätzliche Punkte sammeln. Nach 20 Springern hatte sie die zweitbeste Pflichtübung gezeigt. Unglaublich. Nun stand noch die Kür an. Dieter kommt heftig ins Grübeln und Schwitzen. Und das nicht, weil es in der Halle doch mittlerweile sehr warm geworden ist. Was tun? Noch einmal die sichere Pflicht springen oder doch die Kür mit dem Doppelsalto? Nur leider wurde Dieter gar nicht groß nach seiner Meinung gefragt. Klare Ansage kam von Coach Jenny: „Natürlich springt Hanna ihre Kür!“ Dieter kann es kaum mit ansehen. Aber alles klappt hervorragend und Hanna kommt sicher durch ihre Übung. Jetzt hieß es, abwarten und zittern. Nach bereits weiteren zwei Springern konnte man Dieter jubelnd durch die Halle tigern sehen. Da stand fest: Hanna hat das Finale erreicht – und das sogar als Vierte.
Nun wurde es Zeit für Tina. Tina startete in der Klasse mit den Jahrgängen 2001 und jünger und hatte dort 70 (!) Konkurrentinnen.
Tina ist bereits das 3. Mal dabei, hatte aber die beiden letzten Male das Pech, dass ihre Pflicht nicht anerkannt wurde. Daher war jetzt erst einmal das Ziel, eine saubere Pflicht zu zeigen.
Tina wurde von Coach Nadine begleitet.
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Sie kommt gut durch und auch der Wettkampfleiter ist dieses Mal zufrieden. Die Kür springt sie ebenfalls ohne Probleme durch. Das diesjährige Ziel ist damit locker erreicht. Zu großer Freude erreichte sie am Schluss einen grandiosen 19. Platz.
Nun konnten alle erst einmal durchatmen. Bis zum nächsten Springer waren noch knapp 2 Stunden Zeit. Und was macht der VfL Lohbrügge, wenn er Pause hat? Genau – Eis essen gehen.
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Für die Einen ist es ein Belohnungseis, für die Anderen ein Motivationseis und für den Rest ein Eis für die Nerven. Bei bestem Wetter schmeckte es mal wieder sehr lecker. Danke Dieter !

Am Nachmittag wurde es dann für Markus Ernst. Seine Klasse (Jahrgänge 2000 und 1999) bestand aus 13 Springern. Zusammen mit Coach Jeannette machte er sich auf den Weg. Auch bei ihm ging es wie bei Tina darum, die Pflicht durch und anerkannt zu bekommen. Mit gewohnter Ruhe turnte er seine Pflicht und Kür und konnte sich so den 7. Platz im Finale sichern.
Wesentlich schwieriger wurde es dann für Robby. Er gehört schon zur Klasse der Erwachsenen mit 29 Springern. Die Erwachsenen springen alle eine M10, die auch noch mit diversen Salti- und Schraubenkombinationen gespickt ist. Bei Robby übernahm Dieter die Rolle des Coach. Nach einer guten Pflicht konnte er sich in der Kür noch steigern und erreichte völlig unerwartet als 8. das Finale.
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Zum Finale waren die Coaches noch einmal gefordert, ihre Schützlinge zu motivieren. Hanna zeigte noch einmal ihre Pflichtübung. Die anderen Finalisten konnten aber alle durch höhere Schwierigkeiten und bessere Haltungsnoten an ihr vorbeiziehen. Letztendlich wurde es dann der 10. Platz. Markus konnte seine Kür noch einmal verbessern und damit auf den 6. Platz vorrücken. Robby gelang seine Kür dieses Mal nicht ganz so gut wie im Vorkampf. Das kostete ihn einen Platz und er erreichte den 9. Platz.





Super zufrieden ging es dann nach einem sehr langen Tag zum gemeinsamen abendlichen Grillen und anschließend k.o. in die Betten.
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Sonntag – Synchronwettkampf:

Wieder 8:00 Uhr treffen sich alle in der Halle zum Synchronwettkampf. Allerdings begann der Tag mit Hindernissen. Es hatte in der Nacht einen Wasserrohrbruch gegeben, so dass es am Morgen kein Wasser gab. Also kein Duschen und keine Toilettennutzung möglich. Die Feuerwehr sprang ein und stellte Eimer mit Wasser zur Verfügung. Das war natürlich alles nicht so toll. Aber die Verantwortlichen arbeiteten auf Hochtouren und gegen Mittag war der Schaden Gott sei Dank wieder behoben. Doch damit nicht genug. Nach einem heftigen Gewitterregen am Vormittag stand das Festzelt unter Wasser. Aber auch hier wurde schnell Abhilfe geschaffen.
Zurück zum Wettkampf. Hanna und Tina traten zum 1. Mal gemeinsam synchron an. Ihre Klasse (Jahrgänge 1999 und jünger) bestand aus 42 Synchronpaaren. Die ersten beiden Gruppen hinterließen einen schwachen Eindruck. Es wurde doch recht viel gepatzt. Hanna und Tina konnten jeweils eine gute Pflicht und Kür mit hohen Synchronpunkten zeigen. Das brachte sie auf einen sehr erfreulichen 15. Platz.
Zu guter Letzt wollten Hanna und Robby noch im Mixed an den Start gehen, ebenfalls das erste Mal in dieser Kombination. Diese Klasse (Jahrgang 1998 und älter) bestand aus 55 Synchronpaaren.




Da es den Mixedwettkampf offiziell nicht gibt, wird in dieser Klasse auch viel Schabernack getrieben. So springen zum Beispiel viele Paare in Verkleidungen oder denken sich originelle Übungen aus.
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Mit Hanna als Partnerin war Robby besonders gefordert. Robby springt doch um Einiges höher als Hanna und musste sich dementsprechend immer anpassen, was auf neuen gleichwertigen Geräten nicht unbedingt leichter wird. So kam es auch in der Pflicht, dass die beiden nach 3-4 Sprüngen auseinander drifteten. So erreichten sie den absolut niedrigsten Synchronwert von 6,3. Dass sie es doch wesentlich besser können, zeigten sie dann in der Kür. Dort erreichten sie mit 9,2 einen der höchsten Synchronwerte. Schade, dass es nicht auch in der Pflicht geklappt hat. So wurde es dann ein 33. Platz.

Den Organisatoren ist wieder ein toller Wettkampf gelungen. Weiter so.

Ergebnislisten gibt es auf der Seite des Ostseepokals.

Familie Jepsen

Bilder

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