13. Berliner Bärencup 2016

13. Berliner Bärencup 2016

Freitag Nachmittag ging es auf nach Berlin zum 13. Berliner Bärencup. Letztes Jahr mussten wir leider einmal pausieren, daher freuten wir uns dieses Jahr umso mehr auf Berlin. Ab 18 Uhr trudelten alle Lohbrügger nacheinander bei der Turnhalle ein, wo noch einmal trainiert und die Geräte getestet werden konnten. Als jedem klar war, auf welchem Tuch er am nächsten Tag springen wollte, konnten wir uns zu unserem Stammlokal „Zur Linde“ aufmachen, denn alle hatten mittlerweile Hunger. Untergebracht waren wir wieder im Vereinsheim. Das ist zwar von der Turnhalle etwas weiter entfernt, aber wir schlafen dort lieber als in einer Turnhalle und fühlen uns dort wohler. Die Kinder schlafen gemeinsam im großen Jugendraum, die Erwachsenen haben den Luxus, in Einzelzimmern in Stockbetten schlafen zu dürfen.

Am Samstag ging es um 8 Uhr zum Frühstück, anschließend in die Halle und Punkt 11 Uhr wurde der Wettkampf mit dem Einmarsch aller 165 Teilnehmer begonnen. Beim Berliner Bärencup treten Mädchen und Jungen in getrennten Gruppen an. Es gibt 2 Leistungsklassen, den Nachwuchs 1 und den Nachwuchs 2, die wiederum nach Alter getrennt in mehrere Gruppen aufgeteilt sind.

Gleich in der 1. Gruppe ging Raffael in den Wettkampf. Drei Konkurrenten galt es für ihn zu schlagen. Raffael sprang eine P5, wie wir sie bei ihm noch nie gesehen hatten. Statt Gezappel sahen wir gestreckte Beine und Füße. Und auch die Kürübung konnte er mit dieser guten Haltung zeigen, was ihm den Einzug ins Finale als Führender einbrachte.

Weiter ging es mit Hubi. Seine Gruppe hatte schon 15 Starter. Routiniert zeigte Hubi seine Übungen und zog ebenfalls als 4. Platzierter ins Finale. Lilly, ebenso wie Raffael das 1. Mal in Berlin dabei, war in einer sowohl sehr großen (40 Teilnehmer) als auch sehr starken Gruppe. Zudem gehörte sie zu den Jüngsten. Lilly sprang ruhig und souverän bei einer sehr schönen Höhe. Es wurde aber super spannend und sehr knapp. Als 10. rutschte sie noch gerade eben ins Finale.

Bevor Marta und Birte antreten mussten, konnten wir uns draußen am Grill eine Stärkung gönnen. Zwischendurch gab es auch mal eine immer sehr begehrte Waffel. Da wurden sicher so einige Schüsseln Waffelteig verbacken. Dann ging es weiter. Marta und Birte waren in der größten Gruppe mit 40 Springern. Trotz ordentlicher Übungen reichte es für Marta leider nicht für das Finale. Aber sie erreichte einen guten 13. Platz. Für Birte war es erst einmal wichtig, ihre Übungen fehlerfrei durchzuspringen. Gerne bringt sie bei Wettkämpfen eine Übung durcheinander und ihre Aufregung war groß. Die Pflicht konnte sie ganz gut hinter sich bringen. Die Kür startete sie ebenfalls sehr gut und konnte auch die restlichen Sprünge fehlerfrei beenden. Mit dieser guten Leistung erreichte sie das Finale auf dem 7. Platz.

In der Nachwuchsklasse 2 mussten jetzt noch Tina und Hanna an den Start. In dieser Klasse musste man antreten, wenn man bereits bei anderen Wettkämpfen eine M-Übung in der Pflicht gezeigt hatte. Beide mussten fast parallel  springen.  Da mussten die Hilfestellungen schon sehen, dass sie rechtzeitig beim nächsten Springer zur Stelle waren. Tina hatte wie Lilly eine sehr starke Gruppe. Von den 17 Springern kommen 10 ins Finale.  Und da bei diesem Wettkampf nach den relativ neuen Wertungsregeln gewertet wurde, war es von Vorteil, auch schon in der Pflicht eine schwierigere Übung zu springen, denn es gibt für leichtere Übungen Punktabzüge. Bisher gab es für die Pflicht nur Punkte für die Haltung, keine für die Schwierigkeit. Tina z.B. springt eine M5 und bekommt dafür 3,6 Punkte abgezogen. Für eine M7 „nur“ 1,8 Punkte. Da wird es schon schwierig, diese Punkte mit der Haltung wieder reinzuholen. Tina konnte sich aber mit guter Haltung durchsetzen und erreichte ebenfalls das Finale auf dem 8. Platz. Hanna hatte es da etwas einfacher, ihre Gruppe hatte nur 4 Teilnehmer und alle zogen ins Finale ein.

Nach einer halbstündigen Pause ging es dann mit dem Finale weiter. Raffael wollte natürlich seine Führung nicht wieder abgeben. Also musste eine weitere gute Übung her, denn sein Nachfolger hatte eine schwierigere Kür. Aber es reichte für ihn und der Jubel war groß. Auch Hubi lauerte aufs Treppchen. Und das Glück war mit ihm. Er selbst sprang eine sehr gute Kür und der Führende machte einen Fehler und rutschte ab auf Platz 4. So holte sich Hubi den 3. Platz. Lilly zog als 10. ins Finale ein und hatte damit nichts mehr zu verlieren. Auch für sie war es die erste Finalteilnahme und sie war sehr aufgeregt. Das schadete ihr aber nicht, denn sie konnte sich noch auf den 7. Platz vorarbeiten. Auch Birte hatte gute Chancen noch einige Plätze gutzumachen. Leider ist sie beim Einturnen nach einem Sprung über die Matte geflogen, was für ihre Nerven nicht gerade förderlich war. Und so lief dann auch die Finalkür. Durchgesprungen, aber doch recht wackelig. So landete sie letztendlich auf dem 8. Platz. Tina machte es besser und konnte sich vom 8. Platz noch auf den 7. Platz vorarbeiten.  Hanna brauchte ihre Übung nur noch abliefern, dann war ihr der 2. Platz sicher. Die Führende war nicht einholbar und die Nachfolgenden keine Gefahr.

Für alle war es damit mal wieder ein erfolgreiches Wochenende bei dem auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist. Berlin wir kommen gerne wieder!
Familie Jepsen

Bilder

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